BEA SANTOS

(MIRANDA)

Die 1990 geborene Halbspanierin wuchs bis zu ihrem 15. Lebensjahr in Huntsville auf, einer kanadischen Kleinstadt (232 Kilometer von Toronto entfernt), die dem fiktiven Faintville aus COCONUT HERO sehr nahe kommt. Deshalb war es für Santos, wie sie selbst sagt, sehr leicht, sich in die Rolle der Miranda und ihr beschauliches Leben hineinzuversetzen.

Ihre Lust am Schauspiel entdeckte Bea Santos bereits in ihrer Kindheit, als sie in Stücken des ortsansässigen Amateurtheaters The Huntsville Theatre Company, für das erst ihre Großmutter und später auch ihr Vater als Regisseure gearbeitet haben, erste Bühnenluft schnuppern durfte. Die Schauspielerei blieb seitdem wichtiger Bestandteil in ihrem Leben. So legte sie auch während ihres Studiums der Literatur- und Kunstgeschichte an der Université de Montréal ihren Schwerpunkt auf das Theater. Nur eine Woche nach ihrem Universitätsabschluss zog sie 2012 nach Toronto, um dort ihr Schauspielstudium zu beginnen.

In Toronto fand sie ihren Schauspiellehrer in den EVN Film & Television Studios, ließ das Theater hinter sich und schauspielert seit 2013 ausschließlich vor der Kamera. Neben Episodenrollen in TV-Serien konnte sie ihre schauspielerische Wandlungsfähigkeit in einigen Kurzfilmen unter Beweis stellen, die auch auf Festivals liefen. So spielte sie in IRIS (2014) die herausfordernde Titelrolle einer am Asperger Syndrom leidenden Jugendlichen, die aufgrund von Wahnvorstellungen den Bezug zur Realität zu verlieren droht. In MILK AND HONEY (2014) sah man sie als junge Frau, die ihre Chance nutzt, um aus einem fundamentalistischen Kult zu fliehen, ebenfalls in der Hauptrolle.

Die Rolle der Miranda in COCONUT HERO ist ihre erste Hauptrolle in einem abendfüllenden Spielfilm. Einen weiteren Auftritt in einem Kinofilm hat sie 2015 in GOD & COUNTRY des kanadischen Regisseurs Ken Finkleman (DIE UNGLAUBLICHE REISE IN EINEM VERRÜCKTEN RAUMSCHIFF, 1983).

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